mit den Gästen Rosalba Velasco und Daniel Valencia Velasco
In Kolumbien, im Departmento Cauca wehren sich indigene Gemeinden gegen wirtschaftliche und rassistische Ausgrenzung und die Gewalt der Drogenwirtschaft und bewaffneter Gruppen.
Im Kampf für Land und Autonomie haben sie vor 55 Jahren ihre Selbstorganisation Consejo Regional Indígena del Cauca – CRIC – gegründet, eine politische Bewegung, die unter anderem eine eigene Gesundheitsversorgung, Bildung, Wirtschaftskooperativen und eine Verteidigungseinheit erkämpft hat. So bauen sie alternative, solidarische Strukturen zur Gewalt des Neoliberalismus und der Drogenökonomie auf.
Rosalba Velasco ist Indigene des „pueblo“ Nasa und seit Jahrzehnten in der Bewegung im Norden des Cauca führend aktiv. Sie hat insbesondere den Kampf und die Strukturen der Frauen mit entwickelt und war von 2023-25 gewählte Vertreterin im höchsten Rat der Indigenen im Cauca (CRIC). Als gesetzliche Vertreterin der ACIN trieb sie einen wichtigen Prozess zur organisatorischen Stärkung des Nasa-Volkes im Norden von Cauca voran.
Daniel Valencia Velasco berichtet von der Jugendbewegung Álvaro Ulcue Chocue und der Selbstverteidigungs-Struktur „Guardia Indígena“ im Norden des Cauca.
Alle Termine:
17.6. 18 Uhr Weltladen Oranienburg, Bernauer Straße 24, Oranienburg
18.6. 19 Uhr Apquarium, Skalitzer Straße 6, Berlin, veranstaltet von kolko e.V., Kolumbien Kampagne Berlin, npla und transgalaxia e.V.
19-21.6. Barcamp „Lateinamerika in Zeiten der Donroe-Doktrin“, ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. , Bauernreihe 1 21706 Drochtersen (nahe Hamburg)
23.6. 19 Uhr Chemnitzstraße 3-7, 22767 Hamburg
Mehr Informationen unter www.cauca-indigena.de
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Öffnungszeiten:
regulär: Mo-Fr 10-16 Uhr
jeden 1. + 3. Mittwoch im Monat: 13:30-16 Uhr
Am Veringhof 11 (Gewerbehof)
21107 Hamburg
Tel.: 040 - 28 78 00 15