Widerstand gegen die Megaprojekte im Südosten Mexikos

Tren Maya und der Interozeanische Korridor
Broschüre
 
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Von jeder Broschüre gehen 6 Euro an Basisbewegungen in Südmexiko.

Zwischen 2022 und 2025 besuchte das Team von Zwischenzeit zusammen mit dem Recherchekollektiv Bandada mehrere Monate lang den Süden Mexikos und nahm zudem an zwei Buskarawanen mit internationalen Akteur*innen teil. Darauf aufbauend zeigen sie in dieser Broschüre auf, wie die beiden Megaprojekte "Tren Maya" und "Interozeanischen Korridor" den Menschen in dieser Region koloniale, rassistische und patriarchale Logiken aufzwingen.

Die Kapitel folgen einer inhaltlichen Linie: Sie beginnen mit einem historischen Rückblick auf die Kosmovision der Maya, die auf den Einklang mit dem territorio und der Arbeit mit der milpa (traditionelle landwirtschaftliche Anbauweise) gründet. Darauf folgen Abschnitte zur Kolonialzeit und zur territorialen Umstrukturierung, die die Basis für die heutigen Megaprojekte in der Region bilden. Anschließend erläutern die Autor*innen die aktuelle Kapitalisierung der Region, die unmittelbar mit Themen wie Ökologie, Tourismus, Migration und Militarisierung in Verbindung steht. Das nächste Kapitel greift die Geschichte des Isthmus von Tehuantepec (Landenge zwischen Atlantik und Pazifik) auf und verdeutlicht die (post-)kolonialen Strukturen von Ausbeutung und Landraub. Zentral ist die anschließende Beschreibung der vielfältigen Widerstände in den betroffenen Regionen. Zum Schluss richtet sich der Blick in die Zukunft und auf einen möglichen Ausbau des Schienennetzes nach Guatemala.

Inhaltsverzeichnis und Auszug aus der Broschüre

Herausgegeben von La Bandada und Zwischenzeit e.V.
2025
108 Seiten

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